Theater
OHNE ROLF - Seitenwechsel
Als sich die beiden Plakatkünstler im Jahre 1999 zum ersten Mal mit ihren Plakaten auf die Straße stellten, glaubte niemand daran, dass sie in den drauffolgenden Jahren drei erfrischend-komische Programme daraus kreieren würden. Dafür bekamen sie den Deutschen Kabarett-Preis und den Deutschen Kleinkunstpreis, zwei der renommiertesten Theater-Preise in Deutschland: Mit der von ihnen erfundenen erlesenen Komik sprengen sie mühelos alle Genregrenzen zwischen Kabarett, Theater und Literatur. Ihr nahezu unerschöpflicher Ideenreichtum, ihre punktgenaue Präzision, ihre sprach-spielerische Leichtigkeit und die philosophische Tiefe ihrer Programme sind so überraschend, phantasievoll und mitreißend, dass man nach einem Programm von OHNE ROLF süchtig nach mehr wird , schrieb die Jury des Deutschen Kabarettpreises 2015. Und mehr gibt s jetzt: In ihrem vierten Stück wechseln Ohne Rolf die Seiten und suchen einen Ersatz, der das Zeug zum Blättern hat. Sie stehen schweigend auf der Bühne und blättern Plakate: Minimalistischer als die Komik des Luzerner Duos Ohne Rolf kann Humor nicht sein. Und trotzdem hat ihr irrwitziges Kabarett mehr philosophischen Biss und tiefgründigen Humor als alle andern. Christian Hubschmieds Begründung für den 1. Platz im Comedy-Rating der Sonntags-Zeitung, 2012 ... ein kluger, freundlicher und dabei doch auch ziemlich hinterlistiger szenischer Vortrag über Menschen, ihre Träume und das Theater, das ja nie genug davon bekommt, Menschen und ihre Träume vorzuführen, auch wenn es ihnen dabei den Boden entzieht. Auf jeden Fall ist das grosse Kunst. Verena Stössinger auf theaterkritik.ch, 25.4.2012 Idee / Text / Spiel: Christof Wolfisberg & Jonas Anderhub Regie / Dramaturgie / Text: Dominique Müller Technik und Ausstattung: Beat Allgaier Produktionsleitung / Management: Barbara Anderhub
von
Pforzheim
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