Theater
Brahms - Glaube Liebe Hoffnung - Ballett von Guido Markowitz
Ballett von Guido MarkowitzUraufführungKaum eine andere Symphonie als Johannes Brahms Erste in C-Moll, op. 68 aus dem Jahr 1876 ermöglicht uns derzeit, nachzuspüren, wo wir und die Welt stehen. Spröder, zögerlicher, nachdenklicher, aber auch nervöser als Beethovens 9. Symphonie , als dessen würdiger Nachfolger sie gilt, erlaubt sie, das Menschsein gerade in Zeiten des Umbruchs in den Blick zu nehmen und die Gedanken und Gefühle schweifen zu lassen.Als dramaturgischen Ausgangspunkt wählt Guido Markowitz für seine elfte Produktion für das Ballett Theater Pforzheim den Spitzensatz aus dem Neuen Testament Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen .Gemeinsam mit dem Ensemble spürt Markowitz den Energien, Kräften und Erscheinungsweisen von Glauben , Liebe und Hoffnung nach und drückt sie in der Sprache des Tanzes aus. Wie immer bei Markowitz, wirkt die vielschichtige Welt an Emotionen und Gefühlen als entscheidender Kompass bei der choreografischen Eroberung des musikalischen Meisterwerks. Die klare Setzung eigener Akzente durch Generalmusikdirektor Robin Davis bei der Einstudierung der 1. Symphonie von Johannes Brahms liefert weitere wichtige Bezugspunkte.Angesiedelt an einem unbestimmten Ort des Ausgesetztseins entfaltet sich so eine Abfolge sinnlich-metaphorischer Bilder und Begegnungen, die sich aus der Kraft der tanzenden Körper aus der Musik heraus erheben.Zeitgenössische Kompositionen verankern Brahms Meisterwerk in der Gegenwart. Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 (1874)Samuel Barber, Adagio for Strings (1938)Besetzung TänzerInnen Elena Cattardico, Mei Chen, Stella Covi, Fabienne Deesker, Soraya Leila Emery, Elise de Heer, Selene Martello, Eleonora Pennacchini, Hyeon-Bae Woo, Yannis Brissot, Emanuele Senese, Mirko Ingrao, Willer Gonçalves Rocha, Dario WilmingtonEs spielt die Badische Philharmonie PforzheimChoreografie und Inszenierung Guido MarkowitzwillMusikalische Leitung Robin DavisBühnenbild und Videoinstallation Philipp Contag-LadaKostümbild Erika LandertingerChoreografische Assistenz Damian GmürDramaturgie Alexandra KarabelasElektronische Einspieler Fabian Schulz
von
Pforzheim
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