Klassik Konzert
5. Abonnementkonzert Slawisch
SlawischLeo? Janá?ek (1854-1928)Suite Piotr Tschaikowsky (1840-1893)Rokoko-Variationen A-Dur op. 33 für Violoncello und Orchester(Fassung für Violoncello und Streichorchester von Johann Letussé)Antonín Dvo?ák (1841-1904)Notturno H-DurJoseph Suk (1874-1905)Serenade Es-Dur18.00 Uhr: KonzerteinführungÜppiger Wohlklang gehört zu den Versprechen dieses Konzertes, große Emphase und uneingeschränkter Genuss! Alle vier Komponisten dieses Programmes sind nicht nur exzellente Könner ihres Fachs, sondern eben auch urmusikantisch. Wer romantische Klänge liebt, muss (!) dieses Konzert hören! Dabei gibt es auch kleine Überraschungen: Leo? Janá?ek etwa hat sich in seiner frühen ?Suite für Streicher? ? ganz im Gegenteil zu seiner späteren, sehr entschiedenen Überzeugung - vertrauensvoll von den Vorbildern Smetana und Wagner leiten lassen und herrlichste spätromantische Klänge geschaffen. Piotr Tschaikowski nahm für seine sogenannten ?Rokoko-Variationen? natürlich kein altes Thema, sondern schuf dieses in Rokokomanier selbst. Die Variationen sind ein einsätziges Cellokonzert, in dem Tschaikowsky sowohl verspielt Virtuoses als auch ? natürlich ? gesanglich Lyrisches erschuf. Rokoko ist hier vor allem Programm: die Hörenden auf das Höchste zu delektieren! Antonín Dvo?ák hatte viel Arbeit mit verschiedenen Fassungen seines Notturno in H-Dur, bis es die Gestalt bekam, in der es heute erklingt: Ein schwebendes Andante religioso, das sich aus der Einstimmigkeit der Bässe wie Phönix aus der Asche erhebt um am Schluss zögernd ganz zu entfleuchen. Und schließlich hat Joseph Suk, Schwiegersohn und Schüler Dvo?áks, mit seiner Streicherserenade ein besonders schönes und sattes Exemplar dieser in der Romantik so beliebten Gattung erschaffen. Friedrich Thiele, VioloncelloMit Friedrich Thiele präsentieren wir einen herausragenden jungen Solisten, der u.a. beim Internationalen ARD-Wettbewerb und beim Deutschen Musikwettbewerb ausgezeichnet wurde, deren Preisträger das Südwestdeutsche Kammerorchester als langjährige Partnerinstitution immer wieder gerne verpflichtet.Charles Olivieri-Munroe, LeitungDer maltesisch-kanadische, international bei den besten Orchestern tätige Dirigent Charles Olivieri-Munroe verkörpert nicht nur die ?Kombination aus Talent und Charisma?, wie die New York Times einmal schrieb. Er gilt nicht zuletzt durch seine feste Verankerung im tschechischen Musikleben ? schon im Studium und später als Dirigent ? als Koryphäe für das Repertoire des heuteigen Konzerts.
von
Pforzheim
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