Der Dicke von Karl-Henning Seemann
"Der Dicke" wird er liebevoll von den Pforzheimer genannt und gilt als einer der Lieblingssklupturen der Pforzheimer. Jeder kennt ihn und wird oft als Treffpunkt verwendet.
Von den Pforzheimern wird diese Figur liebevoll „der Dicke“ genannt und sie steht am Beginn der Fußgängerzone. Er wurde von Karl-Henning Seemann gefertigt und kam im Rahmen von „Kunst im Stadtbild“ im Jahr 1984 nach Pforzheim.
Der Dicke ist ein Nachguss einer Figur, die Teil einer Figurengruppe vor der Freiburger Musikschule ist. Diese Gruppe trägt den Namen „die Horchenden“ und zeigt mehrere Figuren in aufmerksam lauschender Haltung. Die Einzelfigur in Pforzheim wirkt hingegen für sich allein und bekommt dadurch eine ganz eigene Ausstrahlung.
Eine im Boden eingelassene Bronzetafel erinnert daran, dass die Skulptur durch eine Spendensammelaktion finanziert wurde. Bereits nach etwas mehr als einem Jahr war die benötigte Summe erreicht – ein Zeichen dafür, wie sehr die Pforzheimer den Dicken ins Herz geschlossen haben. Man kann also sagen, dass sie ihn gewissermaßen adoptiert haben.
Die Skulptur ist etwa zwei Meter groß und fällt besonders dadurch auf, dass sie direkt auf dem Boden steht, ganz ohne Sockel oder Podest. Dadurch wirkt sie nahbar und fast wie ein Teil der Passanten. Die Oberfläche ist lebendig gestaltet und lässt die handwerkliche Arbeit des Künstlers deutlich erkennen.
Heute ist der Dicke ein beliebter Treffpunkt, ein bekanntes Fotomotiv und ein fester Bestandteil des Stadtbilds. Viele Menschen streichen ihm im Vorbeigehen über den Bauch – angeblich bringt das Glück.
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